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21.03.11
Fotostrecke und Presseecho von der SGK Veranstaltung „Kreis- und Städtepartnerschaften – Brücken für Europa“ mit Wolfram Kuschke – MdL

Über das Thema `Kreis- und Städtepartnerschaften – Brücken für Europa´ fand kürzlich eine viel beachtet Veranstaltung der SGK Siegen- Wittgenstein statt.

So schreibt die Westfälische Rundschau:

Siegen. Die Zukunft von Städtepartnerschaften stand am Montagabend auf der Agenda der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK).

Gastreferent Wolfgang Kuschke versuchte der Runde deutlich zu machen, wohin der Weg der grenzüberschreitenden Verbindungen führen könnte.

Der Landtagsabgeordnete und ehemalige Regierungspräsident hob ausdrücklich die ursprüngliche Idee hervor, die den Städtepartnerschaften zugrunde liegt: Frieden und Verständigung. Zwar werde das friedliche Europa heutzutage als „etwas Selbstverständliches“ gesehen. Das sei aber eher ein „Wert an sich, der in den vergangenen Jahren erarbeitet worden ist.“

Zeit für einenGenerationenwechsel

Mindestens ebenso viel Arbeit müsse in die Städtepartnerschaften gesteckt werden, forderte der SPD-Politiker, der zudem noch Vorstandsmitglied der Auslandsgesellschaft Deutschland ist: „Die Partnerschaften müssen getragen werden.“ Und zwar auch von jungen Generationen, betonte er und sprach damit gleich eines der großen Probleme vieler Partnerschaftsvereine an. Die Clubs, die häufig die freundschaftlichen Verbindungen einer Stadt zu anderen entwickeln und pflegen, seien häufig „überaltert“, bestätigte auch Bernd Meichelböck.

Der Freudenberger Stadtjugendpfleger kritisierte zudem, dass es schwierig sei, Fördergeld für Austauschprogramme oder gegenseitige Besuche zu beantragen. „Haben Sie das mal bis zum Ende gemacht?“, fragte er den Landtagsabgeordneten. Der schlug eine zentrale Anlaufstelle vor, die Partnerschaftsvereine über sämtliche Fördermöglichkeiten informiert und sie bei der Antragstellung unterstützt.

Siegens stellvertretende Bürgermeisterin Angelika Flohren hält einen Generationenwechsel ebenfalls für nötig. Dazu müsse der Fokus allerdings stärker auf den Austausch unter berufsbildenden Schulen gelegt werden. Dem stimmte Wolfgang Kuschke zu: „Der Austausch darf nicht nur Sache von Gymnasien sein.“

Der Politiker formulierte auch sein Ziel für zukunftsfähige Partnerschaften, das in gar nicht so ferner Zukunft liegen soll: „Jeder Jugendliche soll bis zum 18.Geburtstag drei Monate im Ausland verbringen können.“

Den vollständigen Artikel aus der WR finden sie hier:

http://www.derwesten.de/staedte/siegen/Frieden-und-Verstaendigung-id4318505.html

 

Sehen Sie zudem einige Bilder (Fotostrecke) von der Veranstaltung:

Nach Auffassung des SGK- Kreisvorsitzenden Hans Dieter Moritz haben viele Städte und Gemeinden auch im Kreis Siegen- Wittgenstein in den vergangene Jahrzehnten grenzüberschreitende Verbindungen zu ausländischen Kommunen gesucht und gefunden, um Aussöhnung, Frieden und Verständigung der Völker den Weg zu bereiten. Diese Aufgaben und Ziele sind auch heute noch sehr wichtig.

Da es in einigen Vorständen der Partnerschaftsorganisationen in den vergangenen Jahren einen Generationenwechsel gegeben hat, war ein Meinungsaustausch über die zukünftigen Arbeitsschwerpunkte der Partnerschaftsvereine sinnvoll und notwendig.

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